Das Master Key System und Beziehungen

Heute geht es um das MKS und Beziehungen. Nicht nur im Forum kommt es immer wieder vor, daß Studenten von ihren Herausforderungen in Beziehungen sprechen und wie das MKS dort helfen kann.

Grundsätzlich gilt es zu erkennen, daß du ein spirituelles Wesen bist und somit auf Bewusstseinszustände wie Glückseligkeit und Harmonie ausgerichtet bist. Der Partner ist dabei eben auch nur ein Hilfsmittel, so „kalt“ wie es für den einen oder anderen klingen mag.
Dann gilt es zu verstehen, daß niemand dich glücklich machen kann. Charles Haanel schreibt es ja auch so schön im MKS, Teil 13:18:

Was Du und ich uns wünschen, was wir uns alle wünschen, wonach ein jeder sucht, sind Glückseligkeit und Harmonie. Wenn wir wahrhaftig glücklich sind, werden wir all das haben, was uns die Welt geben kann; wenn wir selber glücklich sind, können wir andere glücklich machen.

Es geht also darum, sich selbst glücklich zu machen, und das geschieht wie alles Andere durch deine Absicht, deine Anerkennung, deine Aufmerksamkeit; durch Wiederholung, Einprägung, Gewohnheitsbildung. Dann wirst du sehen, daß dein Inneres dein Außen spiegelt und es kommt zu immer mehr Momenten des Glücks und der Harmonie. Daß das aber nicht unbedingt mit der von dir visualisierten Person stattfinden muß, das ist eine für viele neue Erkenntnis. Aber dazu schrieb Haanel ja auch, daß wir dem Universellen nicht vorschreiben können, wie es sich auszudrücken hat. Wir können uns eben nur als Kanal verfügbar machen, und das tun wir ja durch unsere geistige Inanspruchnahme.

Ich selber sehe mich da auch immer wieder mit neuen Erkenntnissen beschenkt, die bisherige Erfahrungen oder Ansichten auf die Probe stellen. Aber immer wieder erkenne ich, daß sich all das nur in meinem Bewußtsein abspielt und daß ich genau dort ansetzen muß, wenn ich etwas ändern will. Das Verständnis ist eins, die Anwendung oft was Anderes. Daher darf man auch dort nicht hart mit sich ins Gericht gehen, wenn es mal nicht klappt oder man mal wieder versagt hat. Es ist halt alles eine Frage der Gewohnheit, und die kommt halt nur durch Wiederholung. „Winners never quit, quitters never win“, heißt es dazu im Englischen.

Also, wenn es bei dir in Beziehungen noch im Argen liegt, dann arbeite weiterhin an dir, und nimm dir die Zeit, nicht nur Liebe zu geben, sondern sie auch immer mehr zu erkennen. Diese Erkennung im Außen führt dazu, daß du ein Liebesbewußtsein entwickelst, und da Geistiges durch Inanspruchnahme wächst, wird sich auch dir zunehmend das eröffnen, was dir Harmonie und Glückseligkeit beschert – mit welcher Person oder an welchem Ort auch immer! Sei offen, sei empfänglich und sei vor allem dankbar dafür, daß du dein Bewußtsein aktiv ausrichten kannst und deiner Vorstellungskraft dabei keinerlei Beschränkungen auferlegt sind.