Wissen oder Spekulation?

Wie Du vielleicht weißt, bin ich auch in der aktuellen Ausgabe des Zufall Magazins wieder mit einem Artikel vertreten. Dieses Mal lautet der leicht provokante, aber viel mehr laterale Titel: „Geld her, mein Engel“.

Chefredakteur Stefan Oberhuber bat die Autoren, etwas zum Thema „Wa(h)re Engel“ zu schreiben, was ich dann auch mit Freude tat und einfach mal erklärte, wie der schöpferische Prozeß im Bezug auf Geld funktioniert und wie wir uns das Feinstoffliche zunutze machen können, um auch zu finanziellem Wohlstand zu kommen.

Das alles wickelte ich auf eine komprimierte Weise so ein, daß es schon etwas Nachdenkens seitens des Lesers bedurfte, um all die Informationen und Erkenntnisse dort herauszuholen.

Wie Du weißt, lehrt uns das Master Key System, induktiv zu denken, Einzelfälle miteinander zu vergleichen, bis sich ein gemeinsamer Nenner ergibt. Es lehrt uns, unterhalb der Oberfläche zu schauen, um dort Details aufzunehmen und so zur Wahrheit zu gelangen.

Nun gibt es ein Webseitenforum namens „Selbstentdecker.de“. Dort sind etliche Teilnehmer aktiv, die vormals auch in „meinem“ Forum waren. Nach Veröffentlichung des letzten Newsletters wurde dort sogleich über meinen Artikel gemutmaßt und spekuliert, mit dem Tenor: es geht Helmar doch eh nur noch ums Geld. Da verwunderte sie auch der Titel des Artikels nicht, schlug er doch in genau die Kerbe ihres Bewußtseins, welches sie sich selbst erschaffen hatten. Sie gingen also in Resonanz mit dem „Es geht doch nur ums Geld.“, in anderen Worten: „da ist ein böser Mensch, der andere nur ausbeuten will.“

Das Problem aber ist: Der Artikelinhalt ist nicht frei zugänglich, sondern anders als beim letzten Mal nur im Magazin selbst vorhanden, nicht aber als PDF Download. Hätte einer der „Selbstentdecker“ diesen Artikel gelesen, wäre ihnen aufgefallen, dass er absolut gar nichts mit dem zu tun hat, worüber sie heil-los spekulierten und sich ereiferten. Ein wirklicher Master Key System Student weiß da besser und informiert sich erst, bevor er eine Meinung wagt. Auch darauf wird ja im MKS Buch verwiesen.

Es ging im Artikel eben genau darum, sprich: um sinnlose und dumme Sprüche wie „Das ist ja alles dummes Zeug – das macht ja nur die Autoren reich.“ Nachdem ich darauf hingewiesen habe, dass es einen Gönner mit unendlich tiefen Taschen und einer unermesslichen Großzügigkeit gibt (Gott, das Universelle Bewusstsein oder Ableitungen wie eben Engel), habe ich mal kurz aufgelistet, wer bei dem Erstellen einer Wertschöpfungskette überhaupt was verdient. Von 100 Einheiten bleiben dem Autor vielleicht 10, manchmal etwas mehr. Das heißt, daß 90 Einheiten anderen Menschen/Firmen zukommen und eben diese bereichern. Das entblößt Aussagen wie „Das macht nur die Autoren reich“ natürlich auf Anhieb.

Wer ihn gelesen hat, würde dann auch wissen, daß der Titel „Geld her, mein Engel“ eben nicht das aussagte, was sie meinten („der geldgierige Helmar“), sondern die mutige Inanspruchnahme des Individuums „nach oben“ hin, nach dem Motto: hier stehe ich und nehme euch – d.h. das Feinstoffliche, Geistige – in Anspruch, und ihr liefert mir mal schön gemäß meiner vorherrschenden Geisteshaltung. Geil, ne?! Da musst du aber erstmal drauf kommen, wozu es eben – MKS Teil 1 lässt grüßen – eines Bewußtseins bedarf.

Eines noch: selbst WENN es mir nur noch ums Geld ginge – was übrigens keiner dieser Selbstentdecker wissen würde, weil mich niemand von ihnen jemals danach gefragt hat – ändert das absolut nichts an der Tatsache, daß von 100 erschaffenen Einheiten 90 immer noch anderen zukommen. Das heißt im Klartext, daß das eigene Reichtumsbewußtsein IMMER – aber auch IMMER! – mehr andere bereichert als einen selbst.

So, und genau das begreift man umgehend, wenn man sich mit dem Master Key System erst einmal intellektuell befasst, spätestens aber dann, wenn man selbst schöpferisch tätig wird und sieht, wie viel des Produktpreises letztendlich wieder in der eigenen Tasche landet. Ich könnte jetzt natürlich induktiv denken, d.h. die Einzelfälle dieser Aussagen vergleichen und zu der Wahrheit kommen, dass niemand dieser Teilnehmer das auch jemals getan hat, sonst wäre ihnen die Falschheit ihrer Spekulation sofort aufgefallen.

Zum Abschluß der Clue – den derjenige schon wissen müsste, der zu Teil 24 des MKS vorgedrungen ist: „du hast keinen Patienten außer dir selbst.“ Auf gut deutsch: selbst WENN es mir nur ums Geld ginge und das für die Selbstentdecker anrüchig, d.h. schlecht oder böse ist, dann müssten sie genau das in IHREM Bewußtsein heilen und MIR die entsprechende Energie zukommen lassen. Genau so hätten wir auch z.B. George Bush liebevolle Energie zukommen lassen müssen, anstatt ihm noch mehr Dummkopf- und Trottelenergie zu senden, was ihn zusätzlich schwächte, denn davon hatte er ja bereits selbst genug.

Das ist der „Key“! Was immer wir an anderen Menschen nicht mögen, müssen wir IN UNS heilen und diesen Menschen nicht nur energetisch das genaue Gegenteil von dem zukommen lassen, was wir als unerwünscht oder schlecht an ihnen (für) wahr-nehmen. Interessanterweise dreht es sich beim berühmten Gegenvorschlag von Teil 2 des MKS genau darum.

Geil, ne?! Darüber lohnt es sich doch mal nachzudenken. Nicht daß ich über den Dingen stehe, aber zumindest habe ich es erkannt und kann es somit immer mehr und öfter einsetzen. Hoffentlich geht es nun auch einigen Selbstentdeckern so – mich zumindest würde es freuen, denn mit ihren Aussagen stehen sie natürlich sich selbst im Wege und schaden sich somit mehr als mir. Die Energie geht halt immer erst durch einen selbst durch, und der andere hat immer noch die Möglichkeit, sie abzuweisen. MKS at its best!