Höhere Fügung oder eigene Schöpfung – das Resultat ist dasselbe

Die letzten neun Tage meines diesjährigen Europaaufenthalts verbrachte ich bei einer lieben Freundin in Istanbul, die ich zuletzt vor 3 Jahren gesehen hatte. Da ich sowieso über Istanbul nach Kapstadt zurück flog, bot sich der Stopover geradezu an.

Helmar am Bosporus, Oktober 2011 Seit Beginn meiner Master Key System Reise kenne ich auch Joana Sengül, die zusammen mit ihrem Mann Özgür die Sisco GmbH führt und nun eng mit Alexander Mark, dem Traumleben-Experten, zusammenarbeitet, doch ein persönliches Treffen war uns bislang vorenthalten.

Joana und Özgür trafen wir insgesamt dreimal, jedes Mal die Gelegenheit nutzend, nicht nur Istanbuls Attraktionen zu bewundern, sondern sich auch über berufliche Dinge auszutauschen. Auf einer Ausflugsfahrt durch den Bosporus entschieden wir uns, für Joanas Kunden ein kleines Video zu drehen, was terminlich aber nur noch am letzten Tag hätte stattfinden können.

Nachdem wir die beiden abgeholt haben, entschieden wir uns, zum Adile Sultan Sarayi Palast (Wikipedia) zu fahren. Dort wollten wir erst einmal was essen und dann schauen, ob wir dort eine ruhige Ecke finden würden, ohne dass wir wussten, was uns dort erwarten würde.

Als wir fast aufgegessen hatten, sagte Betül, wir möchten doch mit ihr mitkommen, sie habe eine Überraschung für uns. Nachdem wir den wahrlich riesigen Palast fast durchschritten hatten, kamen wir in ein prunkvolles Zimmer mit einer fantastischen Sitzecke, die einen grandiosen Blick auf beide den Bosporus überspannenden Brücken sowie das gegenüberliegende Ufer bot. Genau dort sollte unser Interview stattfinden – und tat es auch – wenn auch mit einigen kleinen akustischen Störungen.

Nachdem wir das Interview beendet hatten, gingen wir an unseren Tisch zurück, wo der Restaurant Manager vom Borsa Restaurant darauf bestand, dass wir noch ein Dessert auf Kosten des Hauses zu uns nehmen, was wir dann auch mit Freude und in Dankbarkeit taten, immer mit einem Blick auf die Uhr, denn ich musste ja noch zum Flughafen. Den erreichten wir mehr als rechtzeitig, da sich der Flug unplanmäßig um einiges nach hinten verschob.

Betül, Joana, Özgür und Helmar im Borsa Restaurant im Adile Sultan Sarayi Palast, Istanbul.

Was will ich dir mit all dem sagen? Viele, die beim Master Key System neu ankommen, erwarten große und einschneidende Veränderungen. Diese treten schon ein, aber nicht umgehend – sie brauchen nicht nur Zeit, sondern auch die entsprechende Aufmerksamkeit und Geisteshaltung. Was die letztendliche und permanente Verbesserung der Lebensqualität letztendlich aber wirklich ausmacht, das sind die kleinen Dinge, die sich immer mehr und immer häufiger fügen und wo du dann vor der Schöpfung stehst, dick und fett grinst und einfach nur dankbar bist, dass es so gelaufen ist.

Zu Beginn des Tages hätte ich nie gedacht, dass wir unser Interview dort aufnehmen würden. Ich wollte zwar nochmal dort hin, weil wir es ein paar Tage zuvor nicht mehr geschafft haben, wusste deshalb auch nicht, was mich dort erwarten würde und ob wir dort überhaupt drehen könnten. Ich hatte zwar schon ein Bild von einem schönen Plätzchen, aber dass es so schön sein würde, das hätte ich nie gedacht.

Wenn du dich mit dem Master Key System eingehend befasst und es auch nach den 6 Monaten nicht einfach beiseite legst, sondern dich mit den Inhalten immer wieder auseinander setzt, sie verinnerlichst und immer wieder im täglichen Leben zur Anwendung bringst, wird genau das in deinem Leben auch auf- oder eintreten. Du wirst dir der Synchronizitäten immer mehr bewusst. Sie bereichern dein Leben zunehmend, und obwohl immer etwas verbessert werden könnte, bist du doch dankbar dafür, wie es sich abgespielt hat. Für uns war es ein ganz toller Tag und ein ganz tolles Erlebnis, dort unsere Aufnahmen machen zu dürfen. Was dabei herausgekommen ist, das kannst du evtl. eines Tages sehen, denn das Interview ist für Joanas Kunden bestimmt.

Allgemein gilt ja: wer das Kleine nicht zu schätzen weiß, der weiß auch das Große nicht zu schätzen. Hier finden wir mal wieder ein Beispiel, wie alles ins Lot fällt und sich zur Zufriedenheit aller darstellt und man nachher sogar noch mit einem Dessert belohnt wird. 😉 Achte also gut auf die kleinen Geschenke, die dir das Leben andauernd anbietet. Erkenne sie und nimm sie dankbar an, denn dadurch machst du „Raum“ für die großen Dinge.

Ob das ganze nun höhere Fügung war oder unsere eigene Schöpfung, das ist dann auch nicht mehr wichtig. Sicher ist, dass die Verursachungskette eindeutig zurückverfolgt werden könnte, wenn man das denn so wollte. Das Resultat ist und bleibt aber dasselbe: große Freude und Dankbarkeit – und ein gegenseitiger Dienst am Mitmenschen, der das Leben so viel lebenswerter macht als das alleinige Anhäufen materieller Reichtümer.