Atmung: Mit Absicht atmen, und durch Aufmerksamkeit zum Erfolg

Ich bin gerade dabei, “Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten – Band 4-5: Unterweisungen – Indische Reisebriefe / Menschen, die mit den Meistern gingen”, ein zweites Mal zu lesen. Dabei stelle ich fest, wie sich das, was Baird Spalding dort schreibt, mit dem deckt, was Haanel in “Die erstaunlichen Geheimnisse der Yogis” schreibt.

Natürlich war mir durch die Co-Übersetzung und das Herausgeben des Yogi Buches in gewisser Hinsicht bewusst, wie wichtig die Atmung ist. Interessant dabei am Rande, dass uns diese absolut grundlegende Eigenschaft im westlichen Leben nicht beigebracht wird. Da muss man schon einen Yoga Kurs belegen oder sich mit mystischer Literatur befassen, um darauf zu stoßen. Ich mag ja nicht unken, aber irgendwie ist es schon auffällig, dass uns in der Schule all möglicher Kram beigebracht wird, aber das, was wirklich lebenswichtig ist, das müssen wir selber herausfinden. Das müsste doch eigentlich zu ändern sein, d.h. es müsste über das Bildungsministerium einen Direktive kommen, dass Themen wie “richtiges Atmen” oder “bewusste Lebensgestaltung” oder “harmonische Beziehungen” oder “Wer bin ich wirklich?” mit in den Lehrplan aufgenommen werden. (Note to self: einen offenen Brief verfassen, damit das mal an die Öffentlichkeit gerät.)

Worüber ich hier aber schreiben möchte, ist folgendes: mit meinem Befassen mit dem Master Key System und der erweiternden Literatur, mache ich es mir immer mehr zur Angewohnheit, bewusst zu atmen. Dabei stille ich meine Sinne und achte darauf, durch welches Nasenloch der Atem gerade fließt. Dementsprechend richte ich meine Aufmerksamkeit aus. Aber auch so zwischendurch halte ich immer wieder inne und nehme nicht nur Luft auf, sondern bewusst Prana (d.h. Lebenskraft). Haanel schreibt dazu ja im Yogi Buch, und auch Spalding widmet Prana im oben genannten und verlinkten Band ein Kapitel.

Meine eigene Erfahrung ist äußerst positiv. Wie auch sonst? Ich nehme ja pure Lebenskraft in mich auf – das, was mich am Leben hält, mich erquickt und reinigt, meine Zellen erfrischt und erneuert und mich stark und mächtig macht.

Ich will hier gar nicht so viel schreiben, sondern dich einfach nur darauf aufmerksam machen, dass es a) der Atem ist, der dich am Leben hält, und b) dass bewusstes Atmen (d.h. Atmen mit Absicht und Aufmerksamkeit) sich sehr positiv auf dein Wesen auswirkt. Also, mache auch du es dir zur Angewohnheit, deinen Atem zu kontrollieren, vor allem dann, wenn du gerade “außer Atem” bist oder dich in einer Situation befindest, die dir “den Atem nimmt”.

Es kann also gar nicht genug betont werden, wie wichtig die Atmung ist, und wenn du dich noch in einer Situation befindest, wo du Wünsche, Bedürfnisse oder Verlangen hast, dann achte mal gut auf deinen Atem. Die zuvorgenannte Literatur gibt dir das Rahmenwerk, den Rest musst du allerdings selber bewerkstelligen. Du wirst aber froh sein, es getan zu haben, denn Herrschaft über den Atem bedeutet Herrschaft über dein Leben. Oder in Abwandlung an meinen Spruch: “Ohne Atem, keine Kekse.” :)

Bildnachsweis: “Breath of Gaia” – Gaia, the Greek Goddess, is Mother Earth, the bringer of life and beauty. Where Gaia breathes, she brings new life to a sleeping earth. Renewal springs forth along Gaia’s every path. © Josephine Wall. Ich hatte das Vergnügen, Josephine letztes Jahr beim Spiritual Healing Open Air in Gerdshagen kennenzulernen. Ihre Bilder sind einzigartig, wie auch das von mir gewählte Artikelbild zeigt.

PS: Dazu gibt es hier auf Englisch auch noch ein paar interessante Ìnformationen:

Link 1 – Breathing.com

Link 2 – Charlotte Chiropractic