Das Master Key System auf Tschechisch – (k)eine Geschichte wie jede andere

Nahezu jeden Tag erreichen mich Mails von Master Key System Studenten, die von ihren Einsichten und Erkenntnissen, aber auch Herausforderungen berichten. Über Facebook nahm der Schweizer Heinz Lyner mit mir Kontakt auf und sagte, er hätte das Master Key System auf Tschechisch herausgegeben. Na das war doch mal etwas ganz Besonderes. So bat ich ihn, mir ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Diese findest du in diesem Erfahrungsbericht, der irgendwie auch eine Produktvorstellung ist.

Genieße die folgenden Zeilen, denn sie zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie das Master Key System im richtigen Leben funktioniert. Natürlich, in diesem Falle sind es nur ein paar Aspekte davon, aber ich denke, du erkennst umgehend, worum es geht.


Klic Mistru - das Master Key System auf Tschechisch

Klic Mistru - das Master Key System auf Tschechisch

Von Heinz Lyner

Zitat von der deutschen Webseite: „Als ich im Dezember 2006 die ersten der 24 Wochenlektionen von Charles Haanels Werk “Das Master Key System” durchging, reihte sich ein Aha-Erlebnis ans andere – …“ Und (fast) genau so beginnt die tschechische Webseite! Abgeschrieben? Nein, aber als ich im Sommer 2009 zum ersten Mal auf das Master Key System stiess, ging es mir genauso. Plötzlich hatte alles, was ich bisher „intuitiv“ gefühlt hatte, einen Sinn, ein Regelwerk, eine klare Grundlage.

Ich wurde 1992 von einem internationalen Konzern nach Tschechien geschickt, um eine Firma von Null aufzubauen, was mir auch leidlich gut gelang. Da alles auf der grünen Wiese geschah – mit minimaler Unterstützung des Stammhauses – wurde ich in kurzer Zeit auch als Autodidakt zuerst PC Experte (1992 funktionierte alles noch ein wenig holperiger), Grafiker, Datenbankentwickler; die ersten Provisionsabrechnungen machte ich auf einer eigenentwickelten Excel(!) -Datenbank mit Makrosteuerung.

Später lernte ich dann Access und VBA, und vor allem – wir sind ja hier beim Master Key – Trainer für hunderte von Teamleitern. Ich besuchte Trainerseminare in den USA, übersetzte (jaja, Tschechisch lernte ich noch nebenbei.. :-) ) und adaptierte alles und hielt jahrelang Kurse über situatives Führungsverhalten. Schon sehr früh arbeitete ich auch mit autogenem Training, um mich zu entspannen, was auch dringend nötig war, denn mein Arbeitstag hatte oft 16-18 Stunden, und manchmal kam noch die Nacht dazu..

Immer hatte ich in mir das Gefühl eines „grossen“ Gesetzes, das alles bestimmt. Mit Religion und dem Wort „Gott“ hatte ich aber meine Mühe, das war mir auch irgendwie zu einfach. Aber immer glaubte ich an das Grosse, Universale, das alles bestimmt, aber so richtig formulieren konnte ich das schon damals nicht. Auch jetzt genügt mir die Sprache kaum – und als Schweizer habe ich da ja noch ein zusätzliches Handicap :-) .

Ich muss aber auch gestehen, dass der mit dem grossen Erfolg in Tschechien verbundenen Geldsegen an mir seine Spuren hinterliess. Ich hatte fast 4000 Verkäufer, unser Unternehmen gehörte zu den grössten der Branche mit 30 Filialen in der ganzen Republik, und zu unseren Incentive-Parties liessen wir auch mal Stars aus England einfliegen oder reisten mit gecharterten Flugzeugen in die Berge zum Workshop. Kurz gesagt: Ich hatte ziemlich abgehoben. Nicht dass ich meine, dass so was an sich schlecht ist, aber der Bezug zu Realität ging doch etwas verloren.

Eine schmerzliche Trennung im privaten Bereich, ein schwerer Motorradunfall und der „goldene Handshake“ veränderten mein Leben dann vor rund 10 Jahren wieder ziemlich in eine andere Richtung. Meine – mittlerweile – Ehefrau Dita, kannte ich beruflich schon seit vielen Jahren und sie gab nach der Geburt unseres Sohnes 2007 auch ihrem Leben einen neuen Schubs und orientierte sich ganz neu, begann mit alternativen Heilmethoden, besuchte Trainings verschiedener Richtungen. Sie ist heute Trainerin für Kundalini Yoga und macht systemische Aufstellungen. Ein bisschen musste ich doch schmunzeln, als ich dann im Buch von Haanel über die indischen Jogis das Kapitel über die Kundalini Energie las, aber wer den Master Key kennt, weiss, dass dieses glückliche Zusammentreffen mit den Aktivitäten meiner Frau (ohne dass wir darüber diskutierten) kein Zufall ist.

2009 kam das Master Key System in mein Leben. So ganz genau weiss ich es nicht mehr, wie ich auf die deutschen Webseiten gestossen bin, aber dann habe ich schnell das englische Original heruntergezogen. Schon nach kurzer Einlesezeit war mir klar, dass war DAS, was ich in meinem Leben immer in mir getragen hatte. Ich bestellte in Deutschland gleich das ganze „Paket“ und begann zu arbeiten.

Fast gleichzeitig entstand der Plan, das MKS auf Tschechisch zu übersetzen und zu publizieren. Wir sind hier zwar einer der „ungläubigsten“ Staaten Europas, aber gleichzeitig kenne ich kaum ein Land mit so vielen Naturheilern, Kartenlegern, Astrologen usw.. Und die 40 Jahre Kommunismus hatten ja ein gewaltiges spirituelles Vakuum hinterlassen.

In meinen jungen Jahren (ich bin 57) lasen wir Hermann Hesse, manche von uns wanderten nach Indien aus oder gründeten alternative Kommunen, in der Schweiz begannen die Autonomen Zürich aufzuwecken und in Seelisberg lernten die Yogis fliegen, verschiedenste Sekten entstanden. Das alles, diese wirklich spannenden Ende-60er und 70er Jahre, erlebten die Menschen im Ostblock in der Normalisierung, um dann 1989 in den Rausch des ungebremsten Kapitalismus einzutauchen.

Dass ein Philosoph wie Vaclav Havel an der Spitze des Umsturzes stand, war einmalig und zeichnet wohl auch für die Suche nach „höheren Werten“, aber die Praxis hiess dann doch „schnelles Geld“, Profit, Rücksichtslosigkeit und vor allem ohne jegliche Ethik. Nicht dass ich hier Sozialismus predigen wollte, dazu hatte ich schon zu viel auf dem Konto, aber ich war immer wieder geschockt von der Gleichgültigkeit und dem Egoismus, der hier herrschte.

Kurzum: Ich beschloss, diesem Land den Master Key zu schenken (schön gesagt, nicht?). Warum schenken? Nun, ich arbeitete mich ein wenig in das tschechische Verlagswesen ein, und kam schnell zum Schluss, dass Bücher eine herrliche Geldquelle sind: Für die Grafiker, die Drucker, die Übersetzer, die Buchhändler und manchmal auch für den Herausgeber.

Da ich zwar fliessend Tschechisch spreche, aber nicht fehlerlos schreibe, musste ich zuerst eine(n) würdige(n) Übersetzer finden. Durch Beziehungen (alles geht hier durch Beziehungen…) kam ich an eine Professorin für Englisch an der Karlsuniversität, welche mir zusagte, aber auch über ein halbes Jahr Zeit ausbedang. Mit einem der grössten Verlage konnte ich ein Joint-Venture eingehen: Ich bezahle einen Teil der Produktionskosten, bekomme eine gewisse Menge Bücher gratis, und der Verlag kümmert sich um die Distribution in der ganzen Republik.

Am 2.2.2012 haben wir dann den „Klíč mistrů“, wie er hier heisst, getauft. Pate stand mit Martin Kratochvil nicht nur mein langjähriger Freund, erfolgreicher Unternehmer (Radiostationen, Musikverlag, Filmverleih), international bekannter Jazzmusiker, Doktor der Philosophie, aber auch Autor von vielen Büchern und Filmen mit „metaphysischem“ Inhalt.

Angesichts der Kaufkraft mussten wir das Buch wesentlich günstiger konzipieren – es kostet rund 14€. Wer sich registriert, bekommt gratis von uns Videos, wo ich jeweils etwas zum einzelnen Kapitel erkläre und meine Frau ergänzende Übungen aus dem Kundalini Yoga zeigt.

Mein Ziel ist es, wie Helmar Vorträge zu halten, aber auch zusammen mit meiner Frau themenbezogene Seminare für Firmen etc. anzubieten. Und dann haben wir noch die Vertretung für Mitteleuropa für australische Biokosmetik aus Blumen (www.zuiiorganic.de), ein bisschen Werbung darf doch sein! Und mein Freund Martin, der Pate, hat schon Interesse angemeldet, Entspannungs-Musik zu komponieren und auch Filme zu drehen.