Dharma Baden: Ich wollte es ändern – und zwar sofort!

Vor etwas mehr als einem Jahr, begann ich mit dem Studium des Master Key Systems. Damals befand ich mich in einer akuten Mangelsituation und hatte die Nase gestrichen voll davon. Ich wollte es ändern – und zwar sofort!

Das MKS Buch lag schon zwei Jahre bei uns herum und ich hatte auch schon drin gelesen und auch den Film „The Secret“ gesehen, aber der Funke war noch nicht übergesprungen, dass war mehr ein Strohfeuer.

Irgendwann im November 2011 habe ich den festen Entschluss gefasst: „Jetzt fange ich an!“ Hab mich für den Studienservice angemeldet, und es ging los. Also, ich habe das Studium ziemlich naiv begonnen, mein Augenmerk lag hauptsächlich darauf etwas im Außen zu verändern und das am besten gleich und sofort. Dass es sich in den nächsten Monaten ganz anders entwickeln würde, habe ich damals noch nicht geahnt.

In den ersten Wochen habe tatsächlich geglaubt, dass sich durch intensives Positives Denken etwas ändert; ich wollte es so sehr, aber es wurde nicht besser, eher noch ein bisschen enger.

Nach einiger Zeit ereignete sich dann etwas in meinem Leben, dass war so „schlimm“, das meine alte Welt komplett zusammen brach, ich war zutiefst erschüttert und stand vor den Trümmern meines bisherigen Lebens. Mein Blick veränderte sich und allmählich konnte ich einige meiner Muster erkennen und was dazu geführt hat, dass ich da stehe wo ich jetzt stehe.
Die verborgenen Gedanken, die dem entgegen gewirkt haben, was ich mir doch so gewünscht habe, dass was ich wirklich
über mich denke. Dadurch, dass ich nun einige meiner Muster erkannt habe, habe ich das Positive Denken durch gezielte Gegenargumente ersetzt.

So langsam wurde es leichter. Das Master Key System war besonders in dieser Zeit für mich wie ein Anker. Ich habe täglich gelesen, meine Übungen gemacht,viele Kapitel auch zwei, drei Wochen lang. Es hat mir geholfen in all dem Chaos klarer zu werden. Ich habe mich daran entlang gehangelt, wie ein roter Faden, der mich durch die Tage führt. Raus aus dem Labyrinth.

Ich glaube, das durch dieses Ereignis und auch durch meine Beharrlichkeit beim Studium eine Tür in mir geöffnet wurde. Ich bin in Kontakt mit mir gekommen und ich habe mich immer häufiger gefragt, „Was denkt es jetzt in mir?“

Mit der Zeit wurde/werde ich mir immer weiterer Muster bewusst und wie die miteinander verwoben sind und ich jahrelang geglaubt habe, dass bin ich!, das ist ein Teil von meiner Persönlichkeit. Mittlerweile spüre ich, das es noch einen Teil in mir gibt, der von all dem unberührt ist. Dort ist es weit und ruhig.

Ich bin jetzt zum großen Teil raus aus der Opferrolle, ich habe erkannt, das ich die Wahl habe, wie ich über eine Sache denke  und wie ich mich verhalte. Ich verstehe ein bisschen mehr, was damit gemeint ist „Ich kann sein, was ich sein will“.

Stand am Anfang des Studiums noch eine sofortige Verbesserung der äußeren Umstände im Vordergrund, so hat sich das im laufe des Studiums gewandelt.  Es wurde daraus eine Reise zu mir. Ich habe erkannt, dass ich im Außen nichts verändern kann, solange ich in mir nichts ändere. Ich bin in vielem gelassener geworden, und der Satz „Du bekommst nicht, das was du dir wünscht oder was andere haben“, bekommt eine tiefere Bedeutung für mich.

Ich habe für das Studium ungefähr 10 Monate gebraucht, und ich bin echt stolz auf mich, dass ich dabei geblieben bin. Das ist nämlich sonst nicht so meine Art gewesen. Oft habe ich Sachen angefangen und dann nach kurzer Zeit aus irgendwelchen vorgeschobenen Gründen wieder abgebrochen.

Meine materielle Situation hat sich entspannt und stabilisiert und seit 7 Monaten habe ich einen sehr gut bezahlten Nebenjob.
In anderen Bereichen hat sich so was wie Wissen/Gewissheit eingestellt.

Im Januar z.b. brauchten wir ein neues Auto, es hat sich nicht mehr gelohnt das alte zu reparieren, zu teuer. Wir wussten erst nicht wie und woher wir ein neues Auto bekommen sollten, zu teuer sollte es nicht sein. Die Zeit während der Autosuche wusste ich, das wir ein gutes finden und es hat sich in kurzer Zeit perfekt gefügt. So ging es mir auch mit einem „schwierigen“ Zahnarztbesuch.

Ich habe mehr Vertrauen ins Leben und empfinde oft große Dankbarkeit für das, was ist. Und ich glaube, dass das erst der Anfang eines neuen Weges ist. Oft fühle eine freudige Erwartung, so als würde im nächsten Augenblick etwas Supertolles passieren.

Ich bin sehr froh diesen Weg eingeschlagen zu haben und kann nur jedem der dafür offen ist empfehlen anzufangen. Ich hab meine Schatzkiste gefunden und den Deckel geöffnet.

Danke 🙂

Ganz Liebe Grüße,

Dharma